Daten in Gefahr 22.05.2016, 10:56 Uhr

Was nach Ransomware-Angriffen zu tun ist

Erpresser-Trojaner gehören zu den gefährlichsten Plagen im Netz. Wie man sich vor Ransomware schützen kann und was im Ernstfall zu beachten ist, erfahren Sie hier.
(Quelle: Nicescene / Shutterstock.com)
Ransomware verbreitet sich in der Regel über E-Mail-Anhänge. Einmal infiziert, verschlüsselt Ransomware Dateien auf dem Computer des Opfers sowie auf verbundenen Netzlaufwerken. Die verschlüsselten Dateien werden dadurch für das Opfer unbrauchbar. Erst wenn eine Art Lösegeld, in der Regel in der Form von Bitcoins, an die Angreifer bezahlt wird, werden die Daten freigegeben. Eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht.
Was für Private mühsam ist, ist für KMUs, die immer häufiger Ziele solcher Attacken werden, noch schlimmer. Oftmals werden unternehmenskritische Daten wie beispielsweise Verträge, Kunden- und Buchhaltungsdaten verschlüsselt und so unbrauchbar.
Um sich dagegen zu schützen, hat die Schweizer Melde- und Analysestelle Informationssicherung Melani einige Tipps für Privatnutzer und KMUs zusammengestellt. Für den erfahrenen ITler klingen manche dieser Tipps sicher trivial, sie immer wieder zu hören schadet aber auch nicht.

Präventive Massnahmen

  • Regelmässiges Backup. Die Sicherungskopie sollte offline, beispielsweise auf einer externen Festplatte, gespeichert werden.
  • Regelmässige Updates. Sowohl Betriebssysteme als auch alle auf den Computern installierte Applikationen (z. B. Adobe Reader, Adobe Flash, Sun Java etc.) müssen konsequent auf den neuesten Stand gebracht werden. 
  • Vorsichtiger Umgang mit E-Mails. Bei unbekannten Absendern oder unerwarteten Nachrichten keine Textanweisungen befolgen, keine Anhänge öffnen und nicht auf Links klicken.
  • Aktuelle Virenschutzprogramme verwenden
  • Personal Firewall installieren und aktuell halten




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