Kreatives Tool für Unternehmen
31.10.2016, 13:05 Uhr
So erstellst du einen Geofilter für Snapchat
Die Geofilter von Snapchat sind mehr als eine Spielerei für Nutzer. Auch Unternehmen können von ihnen profitieren. Wir zeigen dir, wie du deinen Geofilter baust und erklären, was er dir bringt.
Ob Regenbogenkotze, süsse Hundeohren oder eben die Ortsangabe: Filter bestimmen Snapchat und sind auch einer der Gründe für den weltweiten Erfolg des Messengers. Während die meisten Filter eher zur Belustigung der Nutzer dienen, sind die Ortsfilter auch spannend für Unternehmen.
Die Geofilter, wie Snapchat die Overlays mit Ortsbezug selbst betitelt, stellen eine Möglichkeit dar, sich als digitale Marke zu präsentieren. Bei der Erstellung eines solchen Geofilters dürfen zwar keine Unternehmenslogos verwendet werden (s. Vorgaben), doch nichtsdestotrotz können Agenturen, Werber und auch Brands proftieren.
Wer wie die Münchner Social-Media-Agentur "We Are Social" für einen beliebten Platz einen Geofilter erstellt und das öffentlich verbreitet, unterstreicht seine eigene Fachkompetenz, steigt in der Gunst der begehrten "Snapchatter" schlagartig auf und steigert zusätzlich Markenbekanntheit- und beliebtheit. Eigenwerbung par excellence.
Wer diesen Gedanken weiterdreht und die Nutzer dazu auffordert, Snaps mit dem passenden Geofilter im Rahmen eines Gewinnspiels an das Unternehmen zu schicken - als Belohnung könnte man zum Beispiel die Veröffentlichung des Snaps auf der Website ausschreiben - baut sich in wenigen Schritten zudem eine neue Fanbasis auf.
Eine weitere Option stellen Geofilter als Element im Recruiting dar. So ist es vorstellbar, von jungen Bewerbern (vor allem im Kreativbereich) die Erstellung eines Geofilters für eine bestimmte Umgebung zu fordern oder Snaps mit bestimmten Ortsmarken als Herausforderung in eine digitale Bewerbungsralley einzubinden.
Vorgaben von Snapchat
Bevor wir dir zeigen, wie du deinen eigenen Geofilter erstellen kannst, ist es noch wichtig darauf hinzuweisen, welche Bedingungen Snapchat an einen eingereichten Ortsmarker stellt.
- Der Filter darf keine Unternehmenslogos oder geschütze Marken enthalten.
- Das Gebiet für den Ortsfilter sollte möglichst klein sein.
- Nicht jeder Filter wird veröffentlicht. Höhere Chancen haben Filter für öffentliche Orte und Plätze - wie im Fall von "We Are Social" der Gärtnerplatz in München.
- Der Filter darf keine Fotos oder Hashtags enthalten. Ein einfacher Schriftzug und ein hübsches Design sind da hilfreicher.