Phishing – Attacke Nr. 1

8. Man-in-the-Middle-Phishing

Die Angreifer «fischen» die Kommunikation zwischen zwei Parteien ab, etwa dem Benutzer und einer legalen Website. Das Vorgehen funktioniert meist über unsichere Netzwerke, welche die Angreifer selbst zur Verfügung stellen – etwa kostenlose WLANs an öffentlichen Plätzen. Ist der Nutzer im Netzwerk, lesen die Angreifer die komplette Kommunikation mit oder belauschen die versendeten Daten. Der Angriff ist nicht einfach, da Nutzer und Webseite oft verschlüsselt kommunizieren. Aber: es gibt auch viel unverschlüsselten Datenverkehr abzufangen.
Spektakulärer Fall: In europäischen Städten richtete der Security-Hersteller F-Secure 2014 kostenlose WLAN-Hotspots ein. Die Nutzer mussten bei der Verbindung einer AGB zustimmen. Darin stand, dass sie automatisch zustimmen, ihre Daten jedem preiszugeben. Eine Klausel beinhaltete sogar eine Zustimmung, ihr erstgeborenes Kind an F-Secure zu übergeben. Die Nutzer stimmten zu, da fast niemand die AGB gelesen hatte.
F-Secure fing auch Daten ab und schilderte den Nutzern später, was man alles von ihnen hätte stehlen können. Unser Tipp: Nutzen Sie öffentliche WLANs mit einem VPN-Tool. Damit ist ein solcher Angriff nicht möglich.



Das könnte Sie auch interessieren